Aus Systemischer Perspektive weiß man, dass Denken, Fühlen und Handeln immer in Beziehung zu etwas oder jemand und man somit im ständigen gegenseitigen Einfluss der verschiedenen Systemmitglieder steht. Wie bei einem Mobile wirken die verschiedenen Teilaspekte aufeinander, sobald sich eines bewegt. Möchte man etwas in seinem Leben verändern reicht es also vollkommen, bei sich selbst anzusetzen, um eine Veränderung in sich und somit im näheren Umfeld zu bewirken.

Lösungsorientierte Grundannahmen des systemischen Denkens sind z.B.:

  • Der Mensch ist ein autonomes Wesen und von außen nicht steuerbar.
  • Veränderung ist nicht nur möglich, sondern unvermeidbar – alles verändert sich ständig.
  • Menschen haben alle Ressourcen und Potenziale, um ihre Ziele zu erreichen.
  • Ursachen von Problemen sind konstruiert, um ein Problem zu lösen braucht es keine klare Ursache.
  • Für jedes Verhalten gibt es einen Kontext, in dem es eine Sinnhaftigkeit erfährt.
  • Wissen, dass man nichts weiß und eine wertschätzende, neutrale Grundhaltung ist mehr wert als Expertenwissen
  • Nicht die Theorie des Beraters ist ausschlaggebend für die Beratung, sondern das Weltbild der Suchenden.